„Klimaneutralität“ in der gesamten EU (Europäische Union) kann schon 2030 bis 2035 erreicht sein, wenn die EU es will und dies mit klugen politischen Weichenstellungen, allein und ohne Belastung durch Mammutkonferenzen, wie zuletzt in Glasgow realisiert.

Den Weg dorthin zeige ich als erfahrener Prüfer auf Konzernebene, langjähriger öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und nach EUROCERT seit 2012 zusätzlich zertifizierter Sachverständiger und kritischer Betrachter der Klimapolitik, seit dem Pariser Abkommen auf.

Meine Kontaktdaten finden interessierte Leser in meinen weiteren Seiten
www.Schiedsurteil.de www.Mietnebenkosten.com www.Wärmelieferung.de
www.Heizkostenverordnung.de www.Baurevision.eu

Diskutieren

Anstoßen möchte ich mit diesem Beitrag eine fachliche Diskussion, mit der ohne ideologische Scheuklappen starker Druck auf politisch Handelnde aufgebaut wird, um die Klimaneutralität der EU zu erreichen.

Mitwirken

Gesucht werden vor allem auch Mitwirkende mit guten Ideen, die zusätzlich bereit sind, die Arbeitsergebnisse in andere Sprachen der EU zu übersetzen.

Unterstützen

Wenn sich Interessierte an die Kosten, mit einem auch kleinen Beitrag beteiligen wollen, bitte ich den Beitrag bei der Postbank Dortmund einzuzahlen.
DE88 4401 0046 0211 6824 64
Kontoinhaber: Adolf Krohn

Broschüre

PDF-Download der Broschüre

Ergänzung vom 10.03.2022

Von großer Bedeutung wird es sein, dass die Informationen in der Seite

https://klimaneutralität.eu

europaweit verbreitet werden. Eine Version in Englisch ist zum Anklicken in die Seite integriert worden.

Klimaneutralität und der Abbau der Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland lässt sich in der EU zusammen erreichen, wenn sie sich entschließt, Sonne und Wind in der Sahelzone professionell für die eigene Energieversorgung Europas zu nutzen. Dort gibt es genügend Solarenergie, um den Energiebedarf der gesamten Erde 26 x zu erzeugen. Die Sonne liefert die Energie nach Annahmen der Experten noch über 4 Milliarden Jahre. 5% der Fläche in der Sahelzone sind für die Energieversorgung der EU völlig hinreichend. Die Technik ist bereits erfunden und auch in Afrika in kleinem Umfang in Betrieb. Die EU kann den Krieg Russlands gegen die Ukraine beeinflussen, indem weniger Rohstoffe bezogen werden. Ob weitere militärische Aktionen der seit Jahren beobachteten hybriden Kriegsführung Russlands, gegen Nachbarn, durch Geldmangel verhindert werden können, hängt mit dem erreichten Standard der Klimaneutralität Europas ab. Ohne die Finanzierung des Krieges durch Exporterlöse wird es für Russland schwierig sein, die benachbarten Länder anzugreifen und den Lebensstandard der eigenen Bevölkerung auf dem jetzigen Niveau zu halten.

Wenn jemand sich zutraut die Informationen auch im spanischen, portugiesischen, aber auch im russischen Sprachraum zu verbreiten, ist er herzlich eingeladen. Ich wollte die Diskussion auch im Interesse meiner Enkelkinder (7 + 9 Jahre) anstoßen und mich selbst altersbedingt (Jahrgang 1944) in den nächsten Jahren überflüssig machen. In den dann 70 Berufsjahren hatte ich das Glück, dass ich wegen meiner Sachkunde als Revisor und als in Deutschland bundesweit erster öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Mietnebenkosten und Betriebskosten nie abhängig von Dritten und jederzeit als Prüfer voll ausgelastet war.

Die Klimaneutralität der EU und zusätzliche Unabhängigkeit von Energieimporten aus Russland ist dauerhaft zu erreichen, wenn der Strom für Europa weit überwiegend in Nordafrika, mit Solar- und Windparks erzeugt wird. Den militärischen Schutz technischer Anlagen hat Marokko erfolgreich vorgeführt. Je nach Ausbaustand, können ohne Erdgas und dem noch nicht angebotenen Wasserstoff aus Nordafrika, mit dem günstig solar produzierten Strom aus Nordafrika auch Wohnhäuser mit Strom beheizt werden. Die Leitungssysteme sind in der Regel vorhanden. Erdgas, Flüssiggas und Heizöl kann auch 2050 noch eine geringe Rolle bei der Beheizung der Wohnungen spielen. Diese Energierohstoffe sollten jedoch den industriellen Prozessen vorbehalten bleiben.

Große Solar- und Windparks sind in einigen Ländern in Afrika für den regionalen Bedarf bereits realisiert. Es ist also nichts neues zu erfinden. Für die Versorgung von Europa, müssen diese Anlagen einige hundertmal größer realisiert werden und der Strom über HGÜ-Leitungen durchs Mittelmeer in das europäische Verbundnetz eingespeist werden.

Nach meinem Eindruck in den letzten Wochen ist von den handelnden Politikern, ohne qualifizierten öffentlichen Druck, nicht viel zu erwarten. Sie leben und denken in den jeweils eigenen Parteiblasen. Sinngemäß gilt dies auch für die zahlreichen, mit öffentlichen Geldern finanzierten Institutionen, die sich umfangreich zur Klimaneutralität äußern aber nicht viel Substanz beitragen. Auch viele Wissenschaftler bemühen sich darum, nirgendwo anzuecken, um so die weitere Finanzierung ihrer politisch beeinflussten Budgets nicht zu gefährden. Mit Verbreitung dieser Informationen im Internet ist es möglich, aus diesen Blasen zumindest teilweise die Luft rauszulassen. Der Erhalt unseres Planeten ist es wert. Einen anderen haben wir noch nicht. Die Entfernung zum nächsten vermuteten Exoplaneten beträgt ca. 4,5 Lichtjahre. Für die Erdbewohner ist er unerreichbar, weil das Beamen noch nicht erfunden ist.

Solar- und Windparks in Nordafrika, auf vielleicht 5 % der vorhandenen und geeigneten Flächen, von nicht unter 5000 Quadratkilometer jährlich zu realisieren, ist für die EU, mit einem Anfangskapital von 500 Milliarden € leicht, vermutlich ohne Zinsen zu finanzieren. Mit dem erzeugten Strom können die Kredite in vermutlich 10 Jahren nach Gewinn und Risiko getilgt werden. Die HGÜ-Leitungen, um die Strommengen durchs Mittelmeer ins europäische Verbundnetz einzuspeisen sind nicht nur erfunden, sondern bereits umfangreich mit Längen bis zu 580 Km in Europa im Einsatz, um norwegischen Strom nach Holland, Deutschland und England zu liefern. Das Pipeline-System zur Lieferung von Wasserstoff nach Europa, der mit günstigem Solar- und Windenergiestrom in Nordafrika erzeugt wurde ist bereits vorhanden. Auch der militärische Schutz gegen terroristische Angriffe ist bei Airbus-München entwickelt worden und schützt u.a. die Grenzen von Saudi-Arabien sehr effektiv gegen terroristische Angriffe. Die Klimaneutralität, einschließlich der Unabhängigkeit von Energielieferungen aus Russland, kann für Europa und Teilen von Afrika, 2035, ohne wesentliche Änderung unserer Lebensgewohnheiten geschafft sein.

Europa hat das finanzielle und industrielle Potenzial, um dieses Ziel zu erreichen. Europa und Teile von Afrika wären energetisch unabhängig, langfristig und hinreichend mit konkurrenzfähigem Strom und Wasserstoff und vor allem auch klimaneutral versorgt. Für die Industrie in Europa ist es zusätzlich ein sich selbst tragendes Konjunkturprogramm und ein gutes Geschäft, wenn es politisch angestoßen wird. Es entsteht bei qualifizierten völkerrechtlich verbindlichen Nutzungsvereinbarungen auch keine neue Abhängigkeit. Die EU hat leistungsfähige Investoren, wenn die für den Bau zu nutzenden Flächen in Nordafrika völkerrechtlich gesichert sind. Eine gesicherte Stromversorgung in Nordafrika könnte dazu führen, dass sich der ganze Kontinent entwickelt.

Sichere und preiswerte Energie, gewonnen in Solar- und Windparks in Nordafrika, inklusiv des militärischen Schutzes, in Partnerschaft mit ausgewählten nordafrikanischen Ländern realisiert, sind vergleichbar effektiv, wie die Anlagen in der Nordsee. Diese sind aber deutlich wirtschaftlicher und jederzeit ausbaubar, um den steigenden Bedarf der nächsten 100 Jahre und mehr abzudecken. Mauretanien hat zwischen Mali und Marokko 300.000 Quadratkilometer sehr dünn besiedeltes Land, welches für Solar- und Windparks, einschließlich militärischer Sicherung der Anlagen gegen einsickernde Terroristen aus Mali oder Nigeria geeignet ist. Wegen der Gesamtfläche von über 1 Million Quadratkilometer Mauretaniens, sollte es verhandelbar sein, dass Mauretanien der EU bis ca. 300.000 Quadratkilometer, derzeit nicht genutzter Wüstengebiete völkerrechtlich verbindlich, dauerhaft zur Nutzung überträgt.

Dass es militärisch funktioniert, technische Anlagen zu schützen, hat das Königreich Marokko bewiesen und die Terroristen der „Frente Polisario“ sehr effektiv nach Algerien, in die dortigen Flüchtlingslager vertrieben.

Die für eine schnelle Realisierung hinderliche, bequeme und langsame öffentliche Verwaltung und die bei Großprojekten in Deutschland immer bundesweit anreisenden Berufsdemonstranten, scheiden in Nordafrika schon wegen der großen Hitze aus, wenn man es so mit dem staatlichen Partner vereinbart. Schatten gebende Bäume, wie im Hambacher Forst, und Medien, die von den Waldbesetzungen berichten, gibt es in der Wüste eher nicht. Berufsdemonstranten, die grundsätzlich gegen alles sind, lassen sich in Deutschland deutlich schwieriger zu neutralisieren als Terroristen in Nordafrika.

Setzt sich der in den letzten zehn Jahren gemessene Eisverlust auf der Nordhalbkugel inklusiv Grönland noch 30 bis 40 Jahre fort, kann der Meeresspiegel um ca. 7 Meter angestiegen sein. Bremen ist schon bei vier Meter Anstieg eine Insel in der Nordsee, ca. 60 Kilometer von der neuen Nordseeküste entfernt. Die Seehäfen von Hamburg bis Antwerpen einschließlich London sind mit weiten Teilen des Umlandes schon bei zwei Meter Meeresspiegelanstieg, vielleicht schon in 15 bis 20 Jahren durch Überschwemmungen außer Funktion. Schwere sich wiederholende Sturmfluten können den Hafenbetrieb ab der Nordseeküste schon früher beenden.

Auch Italien wird nachdenklich werden, wenn in Venedig die unteren beiden Etagen der Häuser einschließlich des Markusplatzes zu einem Revier für Taucher werden. Die vielen Inselstaaten, die man in einigen Jahrzehnten nur noch in alten Atlanten findet, werden international weniger auffallen. Sie sind mit weiten Landstrichen an den Küsten einfach verschwunden. Anders in den Niederlanden, dort werden 60% des Staatsgebietes, trotz anerkannt hoher Wasserbaukunst verloren sein. Und das sind in den Niederlanden die wirtschaftlich hoch entwickelten Landesteile, die sich dann die Nordsee geholt hat. Auch England wird die Hauptstadt London verlegen müssen, weil die in der Themse neu errichteten Schutzmaßnahmen nicht mehr wirken.

Europa mit Afrika kann es als Vorbild schaffen. Die weltweite Klimakatastrophe lässt sich nur dann verhindern, wenn andere Regionen dem Vorbild folgen. Kommt es dennoch zu der von der UN prognostizierten Zunahme der Weltbevölkerung auf bis zu 16 Milliarden Menschen bis 2100, sind effektive Viren gefragt, um diesen Irrsinn zu stoppen.

Es ist schon sehr spät, aber vielleicht noch nicht zu spät!

https://klimaneutralität.eu

Die Seite erhält in Kürze noch zwei weitere Funktionen für Diskussionen und Mitwirken, deren Entwicklung aber noch etwas Zeit braucht.

Waxweiler den 10.03.2022, 17:55 Uhr

Mit freundlichem Gruß
Adolf Krohn

Ergänzung vom 18.03.2022

PDF-Download der Ergänzung vom 18.03.2022

Ergänzung vom 25.03.2022

PDF-Download der Ergänzung vom 25.03.2022

Ergänzung vom 29.07.2022

PDF-Download der Ergänzung vom 29.07.2022

Kontakt

AKRO Baurevision und -systemprüfung GmbH

Geschäftsführer: Adolf Krohn HR-Nr.: B 32538 AG Potsdam Ident-Nr. USt.:DE 1595366692